Certified Scrum Product Owner (CSPO) – Schulungsbericht vom 29.-30.06.09

Certfied Scrum Product Owner – Training

Kursart: Certified Scrum Product Owner
Datum: 29.-30.06.2009
Ort: Unterföhring bei München
Trainer: Christoph Mathis, Simon Roberts
Teilnehmerzahl: 9

Fazit: sehr empfehlenswert

Vorteile:
– erfahrene und sehr nette Trainer
– reger Erfahrungsaustausch mit Trainern und Teilnehmern
– zertifizierung als CSPO

Erster Tag:

Die Schulung ist sehr gut vorbereitet und gut aufgebaut. Im Gegensatz zu vielen Vorträgen, denen ich beigewohnt habe geht es sehr schnell zur Sache und man fängt nicht vom Abakus und Lochkarten, wie so oft…

Die Schulung setzt voraus dass man bereits mit Scrum-Prinzipien vertraut ist und dass  man bereits Erfahrungen mit Scrum gemacht hat. Am ersten Tag geht es um die Agile Foundations und die Rollenverteilung in Scrum mit Betonung auf die Rolle des Product Owners. Gut überlegte Übungen veranschaulichen die Probleme der Teamarbeit, Grenzen der Bestimmten Methoden und Prozesse und verweisen darauf wie man durch Kommunikation und Erfahrung die Ergebnisse verbessern kann.

In einer der Übungen geht es darum sich eine Product Vision auszudenken und dafür den Elevator-Test zu erarbeiten. Die Übungen, bei denen eine Product Vision im Elevator-Test zusammengefasst werden soll sind immer wieder sinnvoll. (Insbesondere dann wenn man mit dem Gedanken spielt sich mit einer Geschäftsidee selbstständig zu machen, bei der man sich auf die Suche nach Geldgebern machen muss!)

– Agile Foundations
– Scrum Flow
– The Team
– Being a Product Owner
– The ScrumMaster
– The Product Vision
– The Product Backlog
– Stocking, Prioritizing and Grooming the Product Backlog
– Agile Estimating

Zweiter Tag:
Am zweiten Tag geht es konkret um die Vorgehensweise bei Scrum. Die Product Vision vom Vortag wird dazu genutzt die ersten Epics zu extrahieren und daraus die ersten User Stories zu schreiben. Der Tag ist mit Themen vollgepackt, wodurch es ein wenig hektisch wird. Durch die Diskussionen und Fragen (meistens gute Fragen aus der Praxis) verzögert sich die Bearbeitung der Themen zusätzlich.

Witzig dabei ist dass die Trainer für die zwei Schulungstage eine Burndown Chart führen, mit der man den Ablauf der Schulung mitsteuert und kontrolliert. X-Achse ist in acht Vierteltage aufgeteilt, während die Y-Achse die Anzahl der PP-Folien, die präsentiert werden veranschaulicht. Hier die Themen vom zweiten Tag:

– User Stories
– Multiple Customers, Multiple Projects and Products
– Release Planning
– Managing Return on Investment
– The Sprint
– The Sprint Backlog
– Sprint Planning
– Controlling and Reporting
– The Daily Scrum
– Sprint Review
– Scaling Scrum
– Agile Retrospectives

Grundsätzlich kann man die Schulung weiterempfehlen. Allerdings wäre eine Art Eignungstest sinnvoll, der die Teilnehmer in Anfänger und Fortgeschrittene aufteilt.  Dadurch könnte man zwei Kursstufen anbieten, bei denen jeder auf seine Kosten kommt. Ich fand es schade nicht genug Zeit gehabt zu haben mehr über die Probleme aus der Praxis einzugehen. Mehr War Stories wären sehr sinnvoll, denn dadurch würde man vom reichen Erfahrungsschatz der Trainer noch mehr profitieren.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s